enMedica? Heilpraktiker? Muss ich die kennen?
Bei dem Begriff „Heilpraktiker“ denkt fast jeder an etwas anderes. Es gibt mehr als 1.500 Therapien, mit denen sich Alternativmediziner befassen können. Einige Methoden sind derartig wertvoll, dass Ärzte sie in die eigene Praxis integrieren, andere Behauptungen sind – Hand aufs Herz – blühender Unsinn. Und bei uns in Berlin gibt es fast 2.500 Heilpraktiker, das sind 10% aller in Deutschland zugelassenen! „Da sein“ allein hilft lange nicht mehr. Unsere Praxis um Jana Seifert und ihr Team ist anders, als man sich eine Naturheilpraxis vorstellt:
Keine Korbmöbel, keine Birkenstocks und kein Gerede über Chakren oder Auren. Wir messen klare Werte. Wir sind „enMedica“. Das Kunstwort „enMedica“ bedeutet etwa „sich mit Heilung befassend“. Die Heilpraktikerin Jana Seifert führt die 1989 gegründete Praxis bereits in zweiter Generation. Mehr als 4.000 Patienten mit oft sehr schweren Erkrankungen haben uns ihr Vertrauen geschenkt. Wir wollen Sie hier nicht damit belästigen, was wir Tolles können. Das schauen Sie sich später an, wenn Sie wollen. Es geht ja hier um Qype und Praxismarketing.

Was hat eine Naturheilpraxis mit Qype zu tun?
Mehr, als wir dachten: Nach fast 20 Jahren nennenswerten Erfolges durch Mundpropaganda, ohne Flyer, Visitenkarten und Webseite (und erst recht ohne Marketingbudget) musste vor fast drei Jahren Hilfe her. Nach einer krankheitsbedingten Aussetzung der Sprechstunde (auch alte, gute Ärzte und Heilpraktiker werden krank, selbst Hippokrates und Robert Koch starben) kam es zum Wechsel einer lange bekannten Therapeutin gegen eine junge Dame. Gerade, wenn das Honorar hoch und die Erstattungsbereitschaft der Kassen gleich null sind, ist so ein Wechsel keine einfache Sache.
Und als Mediziner hat man eben nicht die freie Auswahl, wie man wirbt. Denn viele Dinge, die der Normalbürger ganz normal findet („kräftigt das Haar spürbar“), darf man als Heilberufler nicht einmal sagen. Nicht einmal, wenn sie stimmen.
Die Situation: Eine sehr erklärungsbedürftige Leistung. Eine Branche, die von tiefem Vertrauen lebt. Eine Arbeit, bei der sich Fehler böse rächen. Ein Angebot, das stets mehrere hundert Euro verschlingt, die niemand dem (gesetzlich versicherten) Patienten erstattet. Eine Praxis, die gegen eine für den Patienten meist kostenlose Chipkartenmedizin antreten muss. Etwas, das man nur der besten Freundin empfiehlt. Und trotzdem bieten wir ja etwas was richtig Gutes (sonst hätten wir es gleich gelassen…).
„Der Mediziner wirbt nicht – er informiert!“ – Aber wie?
Unsere Patienten sind für unsere Arbeit durchaus dankbar. Und jetzt? Sollten wir sie bitten, öfter krank zu werden? „Leider“ bleiben unsere Patienten nach unserer Behandlung tendenziell eher gesund, weil sie oft ihre Lebensweise ändern. Sollen wir sie kettenbriefartig auffordern, Ihre Zufriedenheit zehn Freunden mitzuteilen? Oder unseren Ruf und Unternehmen mit einer GROUPON-Aktion ruinieren? Wohl kaum.
Die beste Antwort, die wir finden konnten war Qype. Denn es war genau das, was wir brauchten: Eine Plattform, auf der unsere Patienten über uns schreiben dürfen, was sie wollen. Wie sie uns finden. Für jeden, der es wissen will. Und es gab auch keine Abmahnungen glückloser, moralfreier Anwälte, denn wir selbst waren es ja nicht, die warben oder Aussagen über uns selbst trafen.
Wie schaffen Sie es, so viele gute Bewertungen bei Qype zu haben?
Klar: Wer eine Praxis neu aufbauen muss, der strengt sich mächtig an und kommt auf Ideen, die man als Erfolgsverwöhnter nicht hat. Wie bringen wir Patienten dazu, ihren Beitrag zu schreiben? Fast ganz einfach:
„Wenn Sie am Ende der Therapie zufrieden sind, schreiben Sie uns dann eine Rezension?“. Wir sind keine Hellseher. Heilung garantieren kann man eben nicht, zumal das Verhalten des Patienten immer eine große Rolle dabei spielt. Wer könnte unsere Bitte abschlagen? Okay, einige, aber nicht alle. Am wenigsten ja die Patienten, die schon wegen Qype zu uns kamen („Prinzip Schneeball“).
Worauf wir noch geachtet haben: Wir haben jeden Patienten bei seinem letzten Termin gefragt, ob er vollkommen zufrieden ist, ob er uns ehrlichen Herzens uneingeschränkt empfehlen kann. Gab es mal ein „Nein“, dann haben wir das mit dem Patienten geregelt – notfalls mit Folgebehandlungen auf Kulanz, aber stets ohne Kompromisse. Wir haben – eventuelle – negative Bewertungen unterbunden, bevor sie entstanden. Und weil wir Beschwerden ohnehin stets maximal ernst nehmen, war das auch keine große Umstellung. Man muss sich klar machen: Das ist harte Arbeit und braucht Zeit. Dass wir fast durchgängig „fünf Sterne“ haben liegt also nicht daran, dass wir immer alles jederzeit richtig machen würden. Aber wir haben uns gekümmert, dass für den Patienten nach der Behandlung alles richtig ist.
Mediziner spielen heute bei Qype noch keine große Rolle. Es gibt ja auch diverse Arzt- bzw. Patientenportale. Kann Qype da mithalten?
Schöne und wichtige Frage: Ja, Qype kann „mithalten und mehr“ und wir sagen Ihnen, warum. Aber zunächst ein wichtiger Tipp für alle Kollegen: Die meisten von uns bekommen Post und Anrufe diverser Arztportale mit dem Hinweis, dass man dort (und nur dort) die Patienten findet. Die aufgerufenen Preise liegen mindestens im Rahmen von Qype Premium, auch gerne mal deutlich drüber. Und es scheint ja erst einmal plausibel: Ein Arztportal sammelt doch eher Interesse als ein „kostenloser Michelin“, für den Qype gern gehalten wird.
Das dachten wir zunächst auch. Und die Monate kamen und gingen, die Praxis „berappelte“ sich und die Buchungen wachsen bis heute Monat für Monat. Heute geht es uns richtig gut. Und mit der Zeit kamen die Auswertungen unserer Webseitenbesuche. Mit ihnen eine unerwartete Überraschung: Die Besucher von Qype sind seit 18 Monaten durchgehend fünfmal so viele wie bei den anderen Portalen, deren Premium-Mitgliedschaften wir bezahlen. Tatsache.

Wir glauben inzwischen: Menschen suchen nicht primär „seriöse Arztportale“. Sie suchen den Rat von Menschen wie Ihnen und uns. „Normalos“ im besten Sinne. Sie trauen Qype und den Urteilen über uns. Warum auch nicht? Wenn mir jemand eine tolle Frittenbude, einen guten Italiener, ein schönes Hotel oder eine Sehenswürdigkeit empfiehlt, warum in aller Welt denn nicht auch einen Arzt oder Heilpraktiker?
Das wussten wir auch nicht. Aber Zahlen sind keine Geschmackssache und darum diese Referenz kein Zufall.
enMedica ist heute die Praxis, die auf Platz 1 unter „Heilpraktiker“ und „Deutschland“ erscheint. Nicht nur schätzen das die Interessenten. Unsere Patienten lieben es. Und sie sind stolz, weil sie wissen, dass sie besonders sind – und in der richtigen Praxis.
Denken Sie, dass Qype besonders wichtig für Mediziner ist?
Dazu Jana Seifert selbst:
„Viele Mediziner, vor allem die ältere Garde glauben, dass jede Form der Werbung ein Eingeständnis von Inkompetenz sei. ‚Der hat es ja wohl nötig!‘ heißt es dann. Was kann ich sagen? Jedem Heilberufler, der meint, das Internet bringe ihm nichts, muss ich zurufen: Nur zu! Umso mehr Patienten kommen zu uns.“
Wir leben in einer Welt, in der Patienten die Diagnosen, den Rat eines Mediziners und die Erfahrung mit verschriebenen Medikamenten oder Homöopathika googlen, bevor sie ihn akzeptieren.
Patienten sind – zum Glück – mündig und lassen sich nicht mehr herumschubsen und abspeisen. Sie werden immer jünger, immer informierter und immer mehr. Sie wollen wissen, was andere über uns sagen, nicht wir selbst. Wir haben uns auf sie eingerichtet. Weil wir Ihre Einstellung richtig finden. Weil wir uns nicht hinter dem verstecken müssen, was unsere Patienten über uns berichten. Und weil es in der Zukunft sowieso keine Wahl mehr geben wird.


Ohne Qype wäre bei enMedica vieles anders gelaufen. Qype ist in unseren Augen eines der besten Vehikel, die überkommenen Grenzen des Heilmittelwerbegesetzes – das unnötige Gräben zwischen Patienten und Therapeuten schafft und in Teilen einem Berufsverbot unfassbar nahe kommt – zu sprengen und den Menschen Gehör zu verschaffen, die dafür zahlen, dass wir es warm haben und die man in den letzten Jahrzehnten immer mehr aus dem Fokus verliert.
Den Patienten.
enMedica: …natürlich gesund!
Jana Seifert & Team, Berlin